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Vorteile von Lecithol und dem oralen Cannabis-Konsum:

    • Viel stärkere Wirkung! Durch die in Lecithol verwendeten Emulgatoren werden Cannabinoide dem Organismus besser aufnahmefähig gemacht, wodurch die Bioverfügbarkeit erhöht wird. Das bedeutet, dass die Wirkung der Cannabinoide deutlich verstärkt wird gegenüber anderen Konsumformen. Zum Beispiel dem Essen von Cannabis-Keksen, oder dem Rauchen von Cannabis-Zigaretten.

 

    • Gesünder! Die orale Einnahme von Lecithol+Cannabis ist gesünder als Cannabiszigaretten zu rauchen, da im Gegensatz zum Rauchen keine krebserregenden Stoffe entstehen.

 

    • Super Dosierung! Die Dosierung der Cannabinoide ist mit Lecithol wesentlich genauer als mit z.B. Gebäck, da zum einen die Umwandlung von THC-Säure in Δ9-THC wesentlich besser gesteuert werden kann und zum anderen die Dosierung tropfenweise geschehen kann durch unsere Pipettenflasche.

 

    • Bessere Wirksamkeit! Forschungen haben gezeigt, dass bei getrunkenen oder gegessenen Cannabis durch den "first-pass Metabolismus" die ebenso psychoaktive 11-OH-THC Konzentration von THC im Blut auf 50% - 100% ansteigt. Im Gegensatz hierzu beträgt die 11-OH-THC Konzentration bei gerauchten oder vaporisierten Cannabis lediglich 10%. 11-OH-THC wird allgemein eine bessere Wirksamkeit als Δ9-THC nachgesagt.

 

    • Langsam einsetzende Wirkung! Im Gegensatz zum Verdampfen oder dem Rauchen von Cannabis, gibt es nach dem oralen Konsum von Cannabis keinen unmittelbaren starken Rauschzustand. Die Wirkung der Cannabinoide baut sich bei oralem Konsum mit Lecithol langsam aber kontinuierlich über 30 Minuten bis 2 Stunden auf.

 

Nachteile des oralen Cannabis-Konsums:

  • Die Wirkung bei einer oralen Einnahme tritt, im Gegensatz zum Verdampfen oder dem Rauchen von Cannabis, erst nach mind. 30 Minuten ein. Durch diese Verzögerung kann es leichter zu einer hohen Dosierung kommen, falls zu früh nachdosiert wird. Daher ist es besonders wichtig, erst nach beispielsweise ein bis zwei Stunden gegebenfalls nachzudosieren, falls keine Wirkung eintritt.

 

 

Cannabis als Medizin

Die medizinischen Effekte von Cannabis wurden schon äußerst früh entdeckt. So geht der Einsatz als Heilpflanze gegen Beriberi, Verstopfung, Frauenkrankheiten, Gicht, Malaria, Rheumatismus und Geistesabwesenheit bis auf das Jahr 2737 vor Christus zurück und wurden vom chinesischen Kaiser Shen Nung in seinem Werk "Shennong ben caojing" niedergeschrieben.

Auch in Indien wurde schon äußerst früh Cannabis als Heilmittel in der traditionelle indischen Heilkunst 'Ayurveda' beschrieben und bei Krämpfen, Ohrenschmerzen, Unterleibsbeschwerden, Durchfall, Körperschmerzen und Blutsturz eingesetzt. Auch wurden dort pulverisierte Blätter als Schnupfpulver gegen Kopfschmerzen oder das Cannabisharz zur Belebung der Libido als Aphrodisiakum eingesetzt.

Die Assyrer verwendeten die Wurzeln der Pflanze bei schwierigen Geburten oder ein Klistier bei Leibschmerzen. Auch psychische Anwendungen wurden hier beschrieben, denn die Pflanze wurde zur 'Unterdrückung der Geister' verwendet, womit vermutlich Depressionen und Ängste gemeint waren. Weiterhin wurde Cannabis oftmals als Antidot (Gegengift) in Getreide gemischt oder aus dem Cannabis ein Bier gebraut, welches Krankheiten vertrieb, die durch Hexerei entstanden sein sollten.

In Nepal wurde die Verwendung von Cannabis als Tonikum (Stärkungsmittel), Schmerzmittel, Schlafmittel, Medizin gegen Magenprobleme, Appetitlosigkeit und der im Himalaja oftmals auftretenden Höhenkrankheit beschrieben. Auch hier wurde Cannabis gegen Depressionen genommen.

Auch die Ägypter und Chinesen fanden eine Vielzahl an medizinischen Indikationen und exportierten die Pflanze bald in andere Länder. Im 19. Jahrhundert wurde die Heilpflanze somit auch in Europa bekannt. Hier wurden vor allem verschiedene Schmerztabletten auf der Basis von Cannabis hergestellt, aber auch 'indische Zigaretten', welche neben Opium, Bilsenkraut- und Stechapfelblättern auch Hanfblätter enthielten, wurden verwendet und zur Besserung von Asthma, Lungenleiden und Schlafstörungen verwendet.

Der irische Arzt William Brooke O'Shaughnessy empfahl 1839 Cannabis bei Rheuma, Cholera und Tetanus und etablierte somit die medizinische Anwendung.

In den USA wurde Cannabis ebenfalls im 19. Jahrhundert, vor allem als ein Extrakt namens 'Bromidia', bekannt, welches Cannabis- und Bilsenkrautextrakte, Kaliumbromid und Chloralhydrat enthielt, und hauptsächlich als Schlafmittel eingesetzt wurde.

Als in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Pflanze nahezu weltweit verboten wurde, kam es zu einem starken Rückgang bei der Nutzung als Heilpflanze. Die Pflanze selber wurde in diesen Jahren häufig nur noch illegal als Berauschungsmittel verwendet, wodurch der Ruf weiter verschlechtert wurde.

Als 1964 der wichtigste Cannabiswirkstoff, das Delta-9-Tetrahydrocannabinol (Δ9-THC) isoliert wurde, begannen erstmals wieder kleinere Forschungsarbeiten. Da die Pflanze jedoch weiterhin verboten ist, kommt die Entwicklung der Forschungsarbeiten nur langsam voran. So wurden beispielsweise erst 16 Jahre später die Anandamid-Rezeptoren im menschlichen Körper entdeckt, wodurch die Wirkungsweise des Δ9-THC etwas besser verstanden werden konnte.

Viele medizinische Wirkungsmechanismen des Δ9-THC sind daher bis heute nicht richtig studiert, was eventuell darin begründet sein kann, dass Cannabis bis heute nicht legalisiert wurde. Dies ist jedoch ein Problem, da große Pharmakonzerne ihre Interessen vermutlich eher in patentfähige Medikamente legen und somit keinen Grund in der Erforschung der Cannabinoide sehen. Die medizinischen Studien gehen daher weiterhin nur langsam voran. Viele Arbeiten beruhen somit auch heutzutage auf Patientenbeobachtungen und nicht auf fundamentelles medizinisches Wissen.

Bei allgemeinen Umfragen zur medizinischen Verwendungen von Cannabisprodukten gaben Patienten eine hohe Anzahl an Indikationen an. Dazu zählen:

neurologische Diagnosen: Multiple Sklerose, Epilepsie, Spastik, Bandscheibenvorfall, Paraplegie, Tetraplegie, Tourette-Syndrom, Polyneuropathie, Myopathie

psychische Diagnosen: Depression, Schlafstörung, Angstdepression, Zyklothymie, Alkoholismus, Opiatsucht

Schmerzen: Migräne, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Polyarthritis, Magenschmerzen, Menstruationsschmerzen, Morbus, Bechterew, Skoliose

Infektionen: HIV, Hepatitis C, Chronische Bronchitis, Post-Polio-Syndrom

Weitere Diagnosen: Asthma, Neurodermitis, chronische myeloische Leukämie, Glaukom, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Krebs

 

 

Herstellungbeispiel für Lecithol 50ml und Lecithol 100ml mit Cannabis*:

 
1)

5g (bei Lecithol 50ml) bzw. 10g (bei Lecithol 100ml) getrocknete Cannabisblüten* im Backofen bei Umluft und 120 Grad für exakt 20 Minuten erhitzen (hierdurch wird THC Säure in Δ9-THC umgewandelt). Aufgrund der starken Geruchsentwicklung den Raum gut lüften.

Hinweis: Wenn keine psychoaktive Wirkung gewünscht wird, kann dieser Schritt ausgelassen werden. Es wirkt dann hauptsächlich das Cannabinoid CBD.
 
 
2)

Das Cannabis* so fein wie möglich zerkleinern und mit einem Trichter (im Shop erhältlich) in die Lecitholflasche geben.
 
 
3)

Die mit Lecithol+Cannabis* gefüllte Flasche mehrere Minuten kräftig schütteln.
 
 
4)

Das Lecithol-Cannabinoid-Gemisch durch ein Sieb (im Shop erhältlich) in den Umfüllbecher (im Shop erhältlich) oder Glas gießen. Das Pflanzenmaterial gut ausquetschen, um die Ausbeute zu erhöhen.
 
 
5)

Die jetzt leere Lecitholflasche ausspülen um Pflanzenreste zu entfernen.
 
 
6)

Das gesiebte Lecithol-Cannabinoid-Gemisch mit einem Trichter wieder zurück in die Lecitholflasche gießen.
 
 
7)

Den Pipettendeckel aufschrauben.
 
 

Dosierung

    • Lecithol kann tropfenweise in ein Getränk gegeben werden.

 

    • 20 Tropfen Lecithol = 1 ml Lecithol = 0,1 g Cannabis* = ca. 10 mg THC**

 

    • 100ml Lecithol entsprechen ca. 2000 Tropfen.

 

    • Ein Wirkungseintritt ist nach ca. 45 Minuten zu erwarten 

 

Wichtiger Hinweis: Rauchen oder vaporisieren Sie auf keinen Fall (!) das mit Lecithol extrahierte Pflanzenmaterial. Zum einen wegen des enthaltenen Alkohols und zum anderen sind ohnehin bereits alle Cannabinoide abgelöst!

Hinweis: Flasche vor jedem Gebrauch kurz schütteln.

Hinweis: Flasche im Kühlschrank lagern.

Hinweis: Lecithol nach Anbruch innerhalb von 4 Monaten aufbrauchen.

Hinweis: Bei Bedarf kann der Alkohol nach der Extraktion entfernt werden, indem das Getränk welches Lecithol-Tropfen enthält (z.B. ein Glas Wasser), mehrere Minuten bei hoher Wattzahl in die Mikrowelle gestellt wird. Alternativ kann das Getränk mit Lecithol-Tropfen auch für ein paar Minuten zusammen mit Wasser für einen Tee gekocht werden.

 

* Cannabis ist ausschließlich mit einer entsprechenden Ausnahmegenehmigung legal zu verwenden!

** Bei der Verwendung von Cannabis mit einem THC Anteil von 10%.

 

 

Häufige Fragen

 

1) Ist Lecithol legal?

Ja. Lecithol ist als alkoholische Lösung genehmigt und enthält ausschließlich in der Lebensmittelindustrie ohnehin häufig verwendete Inhaltsstoffe. Der Besitz des zusätzlich notwendigen Cannabis ist in vielen Ländern nur mit einer Empfehlung eines Arztes bzw. einer Sondergenehmigung legal.

 

2) Wie erhalte ich eine Ausnahmegenehmigung von der Bundesopiumstelle um Cannabis aus der Apotheke zu beziehen?

Um Cannabis aus der Apotheke beziehen zu dürfen, benötigen Sie eine Ausnahmegenehmigung nach § 3 Abs. 2 des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG).

Ein großer Vorteil einer Ausnahmegenehmigung ist, dass Sie als Patient weitgehend vor Strafverfolgung geschützt wären, denn eine solche Ausnahmegenehmigung wird nur erteilt, wenn eine Therapie mit Cannabis erforderlich ist.

Momentan ist es noch relativ aufwendig eine Ausnahmegenehmigung der Bundesopiumstelle zu erhalten. Viele Patienten berichteten uns, dass es sogar fast unmöglich ist eine Ausnahmengenehmigung zu erhalten.

Leider ist das medizinsche Cannabis aus der Apotheke zudem relativ teuer. So kostet 1 Gramm Apotheken-Cannabis 14 bis 21 EUR. Manche chronischen Schmerzpatienten benötigen bis zu 5 Gramm Cannabis am Tag. Somit können dem Patienten in Deutschland Kosten von über 3.000 EUR im Monat entstehen, obwohl die Kosten für die Produktion dieser Menge Cannabis in den Niederlanden lediglich 7,50 EUR betragen.

Andere Patienten fahren in die Niederlande oder Tschechien um medizinisches Cannabis zu erwerben. Die Einfuhr des Cannabis nach Deutschland ist jedoch illegal.

Wiederum andere Patienten pflanzen selber medizinische Cannabispflanzen im Garten oder Growschrank an. Dieses Vorgehen ist allerdings mit noch größerem strafrechtlichen Risiko verbunden, als Cannabis auf dem Schwarzmarkt zu erwerben. Auch wenn durch den eigenen Anbau die Kosten der Behandlung extrem gesenkt werden könnten und eine konstante Qualität und Wirkstoffkonzentration gewährleistet wäre.

Im Moment bleibt Ihnen wohl leider keine andere Wahl: Bitte besprechen Sie die Antragsstellung für eine Ausnahmegenehmigung mit Ihrem Arzt.

Eine Übersicht zur Ausnahmeerlaubnis zum Erwerb von Cannabis zur Anwendung im Rahmen einer medizinisch betreuten und begleiteten Selbsttherapie finden Sie auf der Website der Internationalen Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin.

 

3) Welche Inhaltsstoffe sind in Lecithol vorhanden?

Alkohol, Sesamöl, Polysorbat 80 (E433 - ein z.B. in Speiseeis verwendeter Emulgator), Lecithin und Pfefferminzöl. Mengenmäßig perfekt aufeinander abgestimmt um eine maximale pharmakologische Wirkung zu erzielen.

 

4) Wie schnell wirkt Lecithol+Cannabis?

Die maximale Wirkung baut sich langsam aber kontinuierlich auf und sollte sich nach ca. 60-120 Minuten einstellen.

 

5) Welche Dosierung soll ich für meine Therapie verwenden?

Bitte kontaktieren Sie Ihren Arzt um eine optimale Dosierung zu finden. Wir dürfen Ihnen keine Empfehlung aussprechen.

Im Buch "Die Behandlung mit Cannabis und THC" von Dr. med. Franjo Grotenhermen und Dr. rer. nat. Britta Reckendrees steht zu diesem Thema folgendes:

"Zur Vermeidung unerwünschter Nebeneffekte, wie zum Beispiel die psychische Wirkung oder auch Auswirkungen auf das Herzkreislaufsystem, sollte am Anfang einer Behandlung mit THC eine geringe Menge eingenommen werden, die dann bis zur Erzielung der gewünschten Wirkung langsam gesteigert werden kann. Diese einschleichende Dosierung kann beispielsweise mit zweimal 2,5 Milligramm THC pro Tag begonnen werden, eventuell auch nur mit einmal 2,5 Milligramm THC pro Tag, und dann täglich oder alle zwei bis drei Tage um 2,5 Milligramm pro Tag gesteigert werden. (...) Die durchschnittliche Tagesdosis bei der medizinischen Verwendung von THC liegt bei etwa 10 bis 20 Milligramm. Bei Bedarf ist eine Steigerung auf bis zu 50 Milligramm am Tag und mehr möglich."

"(...) Erfahrungen mit der Anwendung von Cannabisprodukten zeigen, dass die erforderliche Dosis auch von der Erkrankung abhängen kann. So wird eine Appetitsteigerung häufig bereits mit Tagesdosen von 5 bis 10 Milligramm erzielt, während eine ausreichende Schmerzlinderung im Allgemeinen höhere Dosen verlangt."

Bei Cannabis mit einem THC-Gehalt von 10% und der Verwendung von 10g Cannabis für Lecithol 100ml, entsprechen 25 Tropfen Lecithol ca. 0,1g Cannabis und 10 Milligramm THC.

Wir empfehlen allen medizinschen Cannabis-Nutzern das Buch "Die Behandlung mit Cannabis und THC" von Dr. med. Franjo Grotenhermen zu lesen.

 

6) Was ist Dronabinol?

Synthetisch bzw. künstlich hergestelltes THC der Pharmaindustrie.

 

7) Warum wären Lecithol+Cannabis dem synthetischen Dronabinol vorzuziehen?

Natürliches Cannabis ist deutlich günstiger als Dronabinol. Die Kosten einer Dronabinol Therapie betragen 150 EUR bis 600 EUR (für den Patienten oder die Krankenkasse) im Monat. Im Gegensatz dazu betragen die Kosten für die Herstellung von 5 Gramm medizinischen Cannabisblüten in den Niederlanden beispielsweise lediglich 25 Cent.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist, dass in Cannabis über 66 verschiedene Cannabinoide enthalten sind. Wichtige Cannabinoide wie z.B. Cannabidiol (CBD) oder Cannabichromene (CBC) sind in Dronabinol nicht enthalten. Im natürlichen Cannabis hingegen schon. Bei vielen der Cannabinoide werden weitere pharmazeutische Eigenschaften vermutet.

 

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