Versandkostenfreie Lieferung

bei Vorkasse und ab 60 € Warenwert
innerhalb Deutschlands

Sie haben Fragen? +49 52 33 / 99 74 76

SchöneblütePETITION

Der Hanf braucht Ihre Unterstützung!

Jetzt auch als ONLINE PETITION!

Wie sicherlich schon einige unserer Kunden bemerkt haben, können wir seit der Rechtsprechung des OLG Hamm (siehe unsere Stellungnahme dazu hier) keine puren Hanfprodukte mehr an unsere Endkunden in Deutschland versenden. Hier wurden wir wegen dem unerlaubten Handel mit Betäubungsmitteln schuldig gesprochen. Alle verwendeten Rohstoffe stammen aus regionalem zugelassenem Nutzhanfanbau und werden seit 1999 von der Lebensmittekontrolle Höxter geprüft. Dieser Umstand ist nicht zu halten. Wir bitten Sie, uns bei der Einreichung einer Petition mit der Sammlung von Unterschriften zu unterstützen. Drucken Sie die Petition sowie die Unterschriftenliste aus, sammeln Sie möglichst viele Unterschriften und senden diese bis zum 31.01.2019 an uns zurück.

Hier können Sie die Unterschriftenliste und hier die Petition herunterladen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Petition
Klare Unterscheidung zwischen gesetzlich zugelassenen Nutzhanfsorten nach EU-Liste und Betäubungsmitteln 

Der Deutsche Bundestag möge eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) beschließen, damit EU-weit explizit zugelassene Nutzhanfsorten aus der Liste der Betäubungsmittel herausgenommen werden.

Begründung:
Seit der Reintegration von Nutzhanf im Jahr 1996 ist der Anbau von Hanfsorten nach dem Katalog der Bundesanstalt für Landwirtschaft auf landwirtschaftlichen Flächen erlaubt. Zu diesem Zweck müssen Sorte und Menge der Aussaat und Anbaufläche der Bundesanstalt für Landwirtschaft gemeldet werden. Es sind keine besonderen Vorkehrungen gegen möglichen Diebstahl zu treffen. Der gesetzlich vorgeschriebene geringe THC-Gehalt dieser Pflanzen von weniger als 0,2% schließt den möglichen Missbrauch als Rauschmittel aus.

Erläuterung:
Die ursprüngliche Idee der Reintegration dieser alten Kulturpflanze bestand darin, das industrielle und wissenschaftliche Potenzial dieser Pflanze zu erschließen. In den letzten Jahren sahen wir uns jedoch durch den Vertrieb von reinen Nutzhanfprodukten an den Endkunden großen Problemen ausgesetzt. Nach mehreren Instanzen [Amtsgericht Höxter, Landgericht Paderborn, OLG Hamm] hat das Oberlandesgericht Hamm eine gerichtliche Entscheidung getroffen, die den Vertrieb von diesem Produkt an den Endverbraucher verbietet. Das Gericht ist der Ansicht, dass Pflanzenteile der Gattung Cannabis unabhängig vom THC-Gehalt unter das BtMG fallen und somit nicht verkehrsfähig sind. Der Vertrieb dieser Waren an Endkunden, obwohl legal produziert, gilt als Handel mit Suchtstoffen.

Nach dieser Rechtsprechung des OLG Hamm ist es daher nicht möglich, reine Nutzhanfprodukte wie z.B. Hanfblütentee in Deutschland in den Verkehr zu bringen. Der angebaute Nutzhanf soll ausschließlich verarbeitet werden in beispielsweise Produkte wie Seile, Isoliermaterialien, Kleidung usw. Seit dieser Gerichtsentscheidung ist der Verkauf reiner Nutzhanfprodukte an den Endverbraucher verboten. Dies bedeutet, dass legal produzierte Agrarrohstoffe wie Nutzhanfblüten und -blätter zu Unrecht als Betäubungsmittel eingestuft werden.

In vielen Ländern der EU ist der Vertrieb ohne Einschränkung möglich. Dies ist ein Wettbewerbsnachteil für Nutzhanfproduzenten in Deutschland. Es birgt auch die Gefahr, für etwas strafrechtlich verfolgt zu werden, das zwar gesetzlich nicht verboten ist, aber aus einem Widerspruch innerhalb des Gesetzes resultiert.
Eine Überarbeitung bzw. Korrektur des BtMG zwecks einer klaren Entscheidung zwischen industriellen Nutzhanfsorten und Betäubungsmitteln ist daher dringend erforderlich!

Stefan Nölker-Wunderwald
Steinheim, den 8. November 2018